Die virtuelle Immobilien-Besichtigung

Eine Immobilie am Bildschirm besichtigen – das funktioniert dank virtuellem Rundgang

Kaufinteressenten für eine Immobilie bekommen erste Informationen bisher in der Regel in Form eines Exposés. Auch wenn dieses „Haus-Prospekt“ viele Daten und Fotos enthält – die zweidimensionale Darstellung verschafft naturgemäß nur einen eingeschränkten Eindruck von einem Haus oder einer Wohnung. Inzwischen gibt es jedoch eine zusätzliche Möglichkeit, sich vor einer Besichtigung ein realistisches Bild vom Wunsch-Objekt zu verschaffen: Ein virtueller Immobilien-Rundgang.

Wer schon einmal eine Immobilie gesucht hat, wird das kennen: Man besichtigt etliche Häuser oder Wohnungen, die in der Anzeige oder im Exposé einen vielversprechenden Eindruck gemacht haben und die dann in der Realität doch nicht den eigenen Vorstellungen entsprechen. Auf diese Weise Zeit und durch möglicherweise lange Anfahrtswege auch Geld zu verschwenden ist lästig – das gilt natürlich auch für den Verkäufer oder Immobilienvermittler. Ist die Immobilie bewohnt, können solche Besichtigungen für den Eigentümer oder Mieter außerdem eine ziemliche Belastung sein.

Bei einem virtuellen Immobilienrundgang bewegt man sich mithilfe der Maus durch das Objekt und kann sich jeden Raum in 360 Grad Rundumansicht anschauen.  „Ein solcher Rundgang verschafft einem ein ziemlich gutes Bild von einer Wohnung oder einem Haus. Normalerweise kann ein Kunde dann schon einschätzen, ob die Immobilie grundsätzlich für ihn in Frage kommt“, so Thorsten Joos von der Immobilienabteilung der Volksbank Freiburg. Sein Team bietet seit gut einem Jahr jedem Immobilienverkäufer die Erstellung eines solchen virtuellen Rundgangs an. Im ersten Jahr seit der Einführung dieses Services haben rund 30 Verkäufer von dieser Möglichkeit Gebrauch gemacht.

Ein virtueller Rundgang vermittelt einen realistischen Eindruck vom Inneren einer Immobilie

Die Aufnahmen für den virtuellen Rundgang  macht ein Mitarbeiter der Immobilienabteilung mit einer speziellen Kameraausrüstung. Er macht Fotos von allen Räumen, die in dem Rundgang zu sehen sein sollen – dazu gehören beispielsweise auch Balkon, Garten oder Terrasse. Private Dinge wie Familienfotos oder ähnliches werden auf den Bildern unkenntlich gemacht. Aus den fertigen Fotos wird dann der virtuelle Rundgang erstellt.

Alle Verkaufsangebote, für die dieser Service zur Verfügung steht, sind auf der Immobilien-Übersichtsseite der Volksbank Freiburg  durch ein entsprechendes Banner markiert. Zum Schutz der Privatsphäre des Verkäufers bzw. Bewohners ist für den Kunden zunächst nur eine Außenansicht der Immobilie zu sehen. Um den ganzen Rundgang ansehen zu können, muss sich der Kunde auf der Webseite anmelden.

Viele Kaufinteressenten nutzen den virtuellen Rundgang auch, um sich die Immobilie nach einer Besichtigung noch einmal in Erinnerung zu rufen oder um sie Familienmitgliedern zu zeigen, die bei der Besichtigung nicht dabei waren.

„Nach unserer Erfahrung verkauft sich eine Immobilie durch einen virtuellen Rundgang nicht unbedingt schneller. Für uns wird die Arbeit dadurch allerdings effektiver, weil wir besser einschätzen können, welcher Kunde wirklich ernsthaftes Interesse an einer bestimmten Immobilie hat und weil unnötige Besichtigungstermine wegfallen“, so Thorsten Joos.

Die Möglichkeit einer virtuellen Besichtigung bringt also sowohl für den Verkäufer wie auch für den Kaufinteressenten viele Vorteile. Wenn Sie sich für einen solchen Rundgang interessieren, informiert Sie das Immobilienteam der Volksbank Freiburg gerne darüber. Weitere Informationen zur Arbeit der Immobilienabteilung der Volksbank Freiburg finden Sie in diesem Artikel.